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Dienſtbereitwilligkeit, und entließ ſie wieder; er ſelbſt kehrte mit den Johannitern und ſeinen Soldaten im Triumphzuge nach Jeruſalem zuruͤck. Die perſiſchen Tuͤrken, uͤber das Ungluͤck in Sidon erboſt, ſchnaup⸗ ten nach Nache; ſie durchzogen mit vielen Truppen
ganz Meſopotamien, fuͤgten den Einwohnern großen
Schaden zu, und ruͤckten bis Caͤſareä vor, welches ſie auch belagerten. Allein Tanered, unterſtuͤtzt vom K. Balduin 1I. und dem Fuͤrſten Bertrann aus Tripolis, hatte das Gluͤek, die Feinde bald zuruͤck zu draͤngen. Jetzt war nur noch Tyrus von den See⸗ ſtaͤdten zwiſchen Laodizea und Askalon uͤbrig, welches unter dem Joche der Tuͤrken ſeufzte. K. Balduinl. beſchloß, auch hier ſein Gluͤck zu verſuchen; er ließ die Stadt ſehr eng einſchließen, und blieb vier Mo⸗ nate vor ihr liegen; doch er wurde endlich genoͤthigt, wieder abzuziehen.
Kaum hatte der Koͤnig einige Jahre ſich erholt, ſo zog ſchon 1113 wieder ein großes tuͤrkiſches Heer aus Perſien durch Syrien, und lagerte ſich an der Meereskuͤſte. K. Balduin I. rief den Fuͤrſten Ro⸗ ger aus Antiochien, welcher dem verſtorbenen Tan⸗ cred in der Regierung gefolgt war, und den Grafen Bertrann aus Tripolis zu Huͤlfe, zog mit ſeinen Truppen dem Feinde entgegen, und ſchlug ſeine Lager nicht weit von den ihrigen auf. Als der tuͤrkiſche Feldherr Mendur dieſes wahrgenommen hatte, ſchickte er einige Reiter zur Beunruhigung der Chri⸗


