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zur Herſtellung der Ruhe hinzu, und wurde durch ungluͤcklichen Zufall von einem Pfeile getroffen, wor⸗ auf er ſtarb.
Waͤhrend die chriſtlichen Fuͤrſten mit einander ſtritten, oder mit den Unglaͤubigen uͤber die Graͤnzen kaͤmpften, kam nauch der Patriarch Gobelin von Jeruſalem, der Nachfolger des erſten lateiniſchen oder abendlaͤundiſchen Patriarchen Daybert oder Dago⸗ haot⸗ auf den Gedanken, ſein kirchliches Anſehen zu
rhoͤhen. Er erhob die Kirche zu Bethlehem, welche usger nur ein kloͤſterliches Priorat geweſen war, 1140 zu einem Domſtifte, unter dem Vorwande, damit der Geburtsort Chriſti beruͤhmter werde. Der Koͤnig bewilligte, daß alle Kirchen, welche durch die Waffen der Chriſten erworben, ihm untergeordnet wuͤrden, wozu er die Einwilligung des Papſtes durch beſondere Abgeordnete gebeten und erhalten hat. Der Papſt erließ an den Koͤnig und Patriarchen zwei Schrei⸗ ben mit ſehr ausgedehnter Vollmacht, obgleich der Biſchof Bernard von Antiochien heftig widerſprach.
K. Balduin I. beſchloß, unter Mitwirkung des Johannitermeiſters Raimund, die Stadt Beryth zu uͤberfallen; os gelang ihm unter großer Niederlage der Buͤrger. Zu gleicher Zeit kam eine Flotte aus Rorwegen, religioͤſer Zwecke wegen, an; durch deren Beihuͤlfe wurde es moͤglich, die Stadt Sidon einzu⸗ nehmen, deren Einwohner ſich gerne ergaben. Er be⸗ ſchenkte dann die Norweger ſehr reichlich fuͤr ihre


