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gegen ſtemmte. Als beide Gefangene nach fuͤnf Jah⸗ ren ſich loskauften, ließ dieſer ſie nicht mehr in die Stadt kommen, und ſuchte ſie ihres Rechtes auf das Fuͤrſtenthum zu berauben. Doch endlich erinnerte er ſich der Heiligkeit ſeines Eides, mit welchem er die Verwaltung deſſelben uͤbernommen hatte, und ſtand von ſeinem Vorhaben ab. Nachdem ſie in den vollen Beſitz wieder gekommen waren, bekriegten ſie ſelbſt ihren Landsmann Tancred. Er verband ſich ſogleich mit Tuͤrken, durch deren Huͤlfe er Joſcelin in die Flucht jagte. Die benachbarten chriſtlichen Fuͤrſten ſahen ein, daß aus Zwiſtigkeiten zwiſchen ihnen ſelbſt den Tuͤrken der groͤßte Vortheil entſpringen wuͤrde; ſie wareu alſo bemuͤht, den Frieden unter ihnen her⸗ zuſtellen.
Nach dem Tode Raimunds von Toulouſe uͤber⸗ nahm Wilhelm Jordannes die Verwaltung ſeiner Herrſchaft, und es gelang ihm bald, durch das Schwert viele Oerter zu erobern. Unterdeſſen war Raim unds Sohn Bertrann mit 10 Genneſer Schiffen eingetrof⸗ fen und hatte Wilhelm bekriegt. Die Freunde Beider traten aber als Vermittler auf, und brachten es dahin, daß Wilhelm ſich mit dem Beſitze von Aere und Antaras begnuͤgte, und ſich als Vafall des zeitlichen Fuͤrſten von Antiochien erklaͤrte, deſſen uͤbri⸗ gen Theil Bertrann, als Vaſall des Koͤnigs von Jeruſalem beſitzen ſollte. Bald darauf wurden aber die Soldaten beider Theile uneinig; Wilhelm eilte


