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lein Tancred, welchem Boamund, bei ſeiner
Abreiſe nach Frankreich, die Verwaltung deſſelben uͤbertragen hatte, jagte ſie in die Flucht. Dadurch wurde Kalyphas, der Sultan von Aegypten, ver⸗ gulaßt, ein groͤßeres Heer zu ſammeln, und gegen den Koͤnig von Jeruſalem marſchiren zu laſſen. Al⸗ lein faſt alle ſeine Truppen zu Land wurden nieder⸗ gemacht, und jene zur See ſind ein Opfer widriger Winde geworden.
Unterdeſſen kam Boamund aus Frankreich zu⸗ ruͤck, und mit ihm ein neues Heer von 40,000 Fuß⸗ gaͤngern und 5000 Reitern, aus dieſem und anderen Laͤndern. Dieſe Truppen haben den Kaiſer Alexius, welcher ſine Treue ſchoͤn ſo oft gebrochen hatte, ge⸗ ſtraft. Denn ſie zerſtoͤrten Epyrus und die weite Umgebung von Dyrrach ſo lange, bis er mit ihnen einen foͤrmlichen Frieden ſchloß. Sie wendeten ſich dann gegen Jeruſalem; Boamund aber verweilte zu Antiochien, wurde krank und ſtarb. Der von ihm hinterlaſſene Sohn gleiches Namens war noch in der Wiege, als er das Fuͤrſtenthum Antiochien 1108 erbte.
Die gegen Morgen wohnenden Duͤrken hatten die Gefangenſchaft des Grafen Balduin von Edeſſa und deſſen Verwandten Joſeelin benutzt, ganz Meſopo⸗ tamien zu verheeren, alle Doͤrfer, welche die Erpreſ⸗ ſungen nicht mehr leiſten konnten, zu verbrennen und die Einwohner theils nieder zu hauen, theils als Sklaven abzufuͤhren, ſo ſehr auch Tanered ſich ent⸗


