Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

129

Vorſtaͤdte von Adrianoy el, durch welches die Hauptraße fuͤhrte, anzuͤnden, ſobald ihm der Durch⸗ gang erſchwert wurde. Zugleich ließ er die Griechen, welche ſein Korps beobachten mußten, angreifen und zuruͤck treiben. Da die große Armee ihren Weg durch das wuͤſte Romanien nahin, ſo mußte ſie ſich alles Noͤthige vorher ein aufen, ehe ſie den Meeresarm des h. Georg uͤberſchiffte. Bei der taͤglichen nterredung der chriſtlichen Anfaͤhrer uͤber die Beſchwerden und Hinderniſſe ihres Zuges, ergab ſich immer mehr der uͤberzeugende Beweis, daß der treuloſe Ahexius den Kuͤrken guͤnſtiger war, als den Chriſten. Dieſer habe einſt, ſagten ſie, die ſethlinge, durch welche er das Reich ſeinem Herrn Michge! entrieß, zuͤr Beloh⸗ nung verbannen und hinrichten laſſen, und jetzt ver⸗ hleiche er den Kampf der Franken und Tuͤrken mit Hunden, welche einander beißen. Damit nicht zufrie⸗ den habe er ſogar den Kreuzfahrern, welche Schiffe gedungen hatten, Schlingen legen, und viele Schiffe mit der darin befindlichen Mannſchaft zu Grunde ge⸗ hen laſſen. Unglaublich ſchrecklich iſt die Erinnerung an die Unruhe der Teutſchen, wie man den Vater vom Sohne, den Bruder vom Stiefbruder, den Ge⸗ ſellſchafter vom Freunde mit weit bittererm Schmerze, als im Augenblicke des Tode trennen ſah; wie Einer zu Land, der Andere zur See ſeine Rettung ſuchte; wie Maucher, welcher ſchon 42 Naͤchte auf dem Schiffe zugebracht hatte, ſeine Habe wieder zu ſich