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ihre Voͤlker kaum zu einer neuen Fahrt auf, als 60,000 Teutſche ſich verſammelten, um in dem Mor⸗ genlande himmliſchen Segen, oder Ruhm, irdiſche Guͤter und die ewige Seligkeit zu ernten. In Teutſch⸗ land war fuͤr dieſen Zweck vorzuͤglich der Erzbiſchof Thiemo(Cheodemar oder Dietmar) von Salzburg ſehr thaͤtig, waͤhrend auch in Frankreich ein neuer Zug ſich bereitete. Der Herzog Welf von Bayern ſtellte ſich an die Spitze ſeiner Landsleute; mit dieſen vereinigten ſich noch Hugo der Große, Graf von Vermandois, Bruder des Koͤnigs Philippi von Frankreich, welcher nach der Einnahme Antio⸗ chien's zuruͤckgekehrt war; Wilhelm Graf von Luſignau oder Poitou, Schwager Kaiſer Hein⸗ richs IN.; Itha, die Mutter des Markgrafen Leo⸗ pold's von Oeſterreich; der Biſchof Anſelm von Mailand mit ſeinem Bruder und Neffen; die Gra⸗ fen Albert von Blandras; Wigbert, oder Guibert von Parma; Stephan von Chartres und Bloisz Herzog Stephan von Burgund und andere Große, mit unglaublich vielen Weibsper⸗ ſonen, durch deren Ausſchweifungen der ſchlechte Er⸗ folg dieſes Kreuzzuges vorzuͤglich veranlaßt wurde. Sie zogen durch Ungarn, und hielten in der Bul⸗ garei ihre Winterquartiere, worin ſchon viele Kreuzfah⸗ rer ihren Tod fanden. Sie kamen uͤber Thrazien zur Zeit des Oſterfeſtes 4202 nach Konſtantinopel, wo der alte griechiſche Kaiſer Alexius ſich uͤber ihre


