Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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und andern Inſekten, welcher drei Tage die Sonne verfinſterte, und von Sachſen nach Bayern zog wurde als ein Wink Gottes von den Deutſchen angeſehen, daß ſie nach dem Beiſpiele anderer Nationen in das gelobte Land wandern ſollten. Der durch Kaiſer Heinrich IV. ſo hoch geſteigerte Haß der Teutſchen gegen den roͤmiſchen Hof unter den Paͤpſten Urban II. und Paſchal II. verlor ſich allmaͤhlig, als die Nachrichten von den Siegen der Chriſten gegen die Sarazenen, von der Eroberung Jeruſalem's, von der Erhebung Balduin's I. zum Koͤnige des gelobten Landes,, und von deſſen Vertheilung mehrer Fuͤr⸗ ſten huͤmer unter ſeine Reiſegefaͤhrten, ſich verbrei⸗ tet hatten. Die ganze Chriſtenheit wurde von Bewun⸗ derung der heldenmaͤßigen Kreuzfahrer durchdrungen; deren Koſten, unſaͤgliche Leiden und vielen Todesfaͤlle wurden theils verheimlicht, theils nicht mehr beachtet, weil ſie ſchon uͤberſtanden waren. Wer fruͤher noch durch Furcht oder Armuth, durch Mißtrauen oder Schwaͤche zuruͤck gehalten war, ſchloß ſich jetzt im Traume der goldenen Berge, welche dort zu finden ſeyn koͤnnten, gerne an das neue Kreuzheer an. Man ſchenkte ſeine Guͤter gegen maͤßige Reiſegelder, oder Leibreuten, an Stifte und Kloͤſter; man verkaufte Aecker, Wieſen, Waldungen, Haͤuſer, Guͤter, Herr⸗ ſchaften um den gering ten Preis, um ſchnell die Reiſe⸗ koſten zu erhalten. Der Papſt, die Biſchoͤfe von Italien und andere longobardiſche Große forderten