Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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geſichert, ſo ſtrebte er, ihn auch von Innen mehr zu befeſtigen. Vorerſt ſchloß er mit dem neuen Patriar⸗ chen Gibellin mehre Vertraͤge ab. Dann beſchloß er, die Bruͤder des Spitals zu Jeruſalem, zur Erkennt⸗ lichkeit fuͤr ihre treuen Dienſte im Kriege zu beguͤn⸗ ſtigen, und ihnen einige Schloͤſſer und Doͤrfer der umgebung zur Vertheidigung anzuvertrauen. Er for⸗ derte ſie auf, ſich zu verſammeln, und einen foͤrmli⸗ chen Orden zu ſtiften, welchem die Aufnahme und gung der aus den Abendlaͤndern kommenden Chrißen, die Vertheidigung derſelben, wie des gelob⸗ ten Latides, gegen alle Feinde, und die thaͤtigſte Be⸗ färderung der Religion die heiligſte Pflicht ſeyn ſollte. Die Ordensregel des heiligen Auguſtin wurde zum Erunde gelegt, und ſtatt des Breviers eine Anzahl Vater⸗Unſer alle Tage vorgeſchrieben. Ihren kriege⸗ riſchen Anzug ſollte ein rother Guͤrtel mit weißem Kreuze befeſtigen, uͤber denſelben ein ſchwarzes Kriegs⸗ kleid, mit achteckigem weißen Kreuze auf der linken Seite, geworfen werden. Daraus iſt erklaͤrbar, daß ſpaͤter ſehr viele Johanniterritter waͤhrend des Frie⸗ dens ſchwarz und waͤhrend des Krieges roth geklei⸗ det, und mit weißem Kreuze geziert waren. Sie waͤhl⸗ ten ihrensVorſteher oder Meiſter, deſſen Befehlen ſie unbedingt im Kriege und Frieden gehorchten, aus ih⸗ rer Mitte; Bruder Gerard ernannte Raimund von Podio, einen frommen und tapferen Mann aus Florenz, 4103 zum erſten Meiſter. Dieſer Orden wur⸗

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