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Erzbiſchofes Daimbert uͤber Barim im Neapoli⸗ taniſchen nach Rom, wo er als wahrer Glaubens⸗ maͤrtyrer faſt ſo vergoͤitert wurde, wie Jeſus ſelbſt. P. Paſchal II. gab ihm den Biſchof Bruno von Signey zum Reiſegefaͤhrten an das Kloſter des h. Leonard.
Nachdem er ſich in Frankreich etwas erholt hatte, verehelichte er ſich mit der Tochter des Koͤnigs Phi⸗ lipp von Frankreich, und forderte ſeine Landsleute zum Zuge gegen den griechiſchen Kaiſer auf. Bald machte ſich eine große Menge auf den Weg; er ſelbſt kehrte einſtweilen mit ſeiner Gemahlin und 100 Rei⸗ tern nach Barim zuruͤck. Als die Truppen zu ihm gekommen waren, ſtellte er ſich ſogleich an deren Spitze, und uͤberſiel den K. Alexius. Dieſer ſchickte ihm Eilboten, welche ſein Befremden uͤber den Feld⸗ zug zu erkennen geben mußten. Aber Boamund ließ ihm wiſſen, daß blos ſeine Treuloſigkeit gegen die verbuͤndeten Chriſten geſtraft werden ſollte, deren Marſch nach Jeruſalem er auf alle moͤgliche Weiſe zu erſchweren und zu hindern ſuchte. Alexius erwie⸗ derte, daß er dieſen Fehler nach Kraͤften wieder gut machen, und ſich eidlich uͤber die groͤßtmoͤgliche Un⸗ terſtuͤtzug aller Chriſten auf ihrem Wege nach Palaͤ⸗ ſtina verbinden wolle. Sie kamen zu dieſem Zwecke an einen beſtimmten Ort zuſammen, und vollendeten ihren Vertrag. Der Kaiſer uͤberhaͤufte Boamund mit Geſchenken, und adoptirte ihn ſogar als ſeinen


