Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſarazeniſches feindlich entgegen lag. Das Land war von Kreuzfahrern und eingebornen Chriſten, von Aegyp⸗ tiern, Arabern, Seldſchjuken, Ortokiden und Tuͤrken unter einander bewohnt; ſie lebten in unaufhoͤrlichen Fehden. Da die Chriſten der Menge ihrer Feinde nicht gewachſen waren, ſo wurden ſie haͤufig unter⸗ wegs erſchlagen, oder zu Sklaven gemacht, oft in der Nacht in ihren Haͤuſern beraubt, und vielen Grau⸗ ſamkeiten blosgeſtellt.

Die erſte Sorge des Koͤnigs war dahin gerichtet, mitten unter dieſen feindſeligen Rotten ſeine zuruͤck⸗ gebliebene Kriegsmacht zur Beteſtigung ſeiner Herr⸗ ſchaft zu gebrauchen, und ihre Graͤnzen ein wenig zu erweitern. Tanered hatte deswegen ſeinen Zug nach der Seite von Galilaͤn gerichtet, und bemeiſterte ſich in Kurzem der Orte am See Genezareth. Tibe⸗ rias war der Hauptſitz einer Herrſchaft gleiches Na⸗ mens; der edle Held wurde mit dem Beſitze derſelben belohnt, hoͤrte aber nicht auf, ſeinem Lehnsherrn, dem Koͤnige, viele Vortheile zu verſchaffen. Immer ſtreifte er in die benachbarten Laͤndereien aus, und neckte den Emir von Damask mit den verderblichſten Unruhen. Ihn und andere unglaͤubige Statthalter, zwang er zu Buͤndniſſen der Zinsbarkeit. Desgleichen that auch der Koͤnig. Ptolemats, Caͤſarea und Askalon unter⸗ warfen ſich; ſogar die Araber jenſeits des Jordans

zahlten Tribut. Arſuf wurde von ihm erobert, und

Gerhard zum Staathalter eingeſetzt. Bei der Be⸗