Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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heil. Grabe ward es nachher neben der aͤgyptiſchen Fahne, als Seegeszeichen der Chriſten, aufgehaͤngt.

Es war nun daran, Askalon ſelbſt zu erobern. Allein dieſer Ort koſtete Stroͤme von Blut, ohne daß man ſich ſeiner bemaͤchtigen konnte. Die fortgeſetzten Angriffe gelangen ſo ſchlecht, daß den Fuͤrſten die Luſt verging, in Aſien laͤnger auf Belagerung auszugehen. Sie ſehnten ſich nach Europa, und noͤthigten ihren Koͤnig, nach Jeruſalem zuruͤck zu kehren.

Darauf nahmen ſie ſelbſt ihren Zug an der Kuͤſte des Meeres hin, und gedachten unterwegs Arſuf⸗ eine befeſtigte Stadt, in der Gegend zwiſchen Ra⸗ mula und Joppe, einzunehmen. Doch— ein Sturm von 24 Stunden ſchwaͤchte noch keineswegs den Muth der Belagerten. Man lagerte darauf zwiſchen Caͤſa⸗ rea und Haipha, nahe bei einem Fluſſe, kehrte aber bald wieder nach Jeruſalem zuruͤck. Dort legten zwan⸗ zigtauſend Kreuzbruͤder ihre Waffen nieder. Sie hat⸗ ten ihr vornehmſtes Geluͤbde erfuͤllt: das heilige Grab war den Haͤnden der Unglaͤubigen entriſſen. Mit Palmen in den Haͤnden wallten ſie nun uͤber Tyrus, Sidon, Tripolis nach Dſchibele u. ſ. w. Nur Tan⸗ ered, blieb mit ſeinen Voͤlkern bei Gottfried.

Schwer ruhte auf dieſem die Laſt des Herr⸗ ſchens. Mit einer kleinen Anzahl Soldaten mußte er die Hoheit ſeines neuen Reiches behaupten, und den kleinen Umfang deſſelben ſichern. In der genzen Gegend war kein chriſtliches Schloß, dem nicht ein