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und mehr als noch ein Mal ſo viel auf der Flucht er⸗ ſchlagen, ſelbſt aber keinen einzigen Ritter, und nur wenige Fußknechte eingebuͤßt. Gottfried, Tan⸗ ered und Robert zeigten ſich dabei wieder als die Wunderhelden ihres Jahrhunderts.
Herzog Robert eroberte die Hauptfahne von der Seite des Sultans hinweg. Koͤnig Gottfried nahm es mit dem furchtbarſten Haufen der Feinde auf. Die⸗ ſer beſtand aus Aethiopiern, die beim Pfeilſchießen ein Knie auf den Boden ſetzten, ſich dann im Augenblicke wieder erhoben, und mit einer Art von Knute ihre Gegner anfielen. Nach einem hitzigen Kampfe gelang es endlich dem Saͤbel der Chriſten, dieſe Rotte zu trennen. Die Ueberwundenen mußten zum Meere fluͤchten; allein der Graf von Toulouſe verfolgte ſie. Einige fielen durch das Schwert, Andere ſtuͤrzten ſich in die Wogen des Meeres, und dreitauſend ertranken. Andere fluͤchteten ſich nach Askalon, und wurden vor der Stadt erſchlagen, weil die Einwohner die Thore verſchloſſen hatten, damit nicht die Sieger mit den Beſiegten ſich eindraͤngen koͤnnten. Einige Tauſende erſtickten auf der Zugbruͤcke, wo ſie ſich vor Angſt zu nahe zuſammen gepreßt hatten. Der Sultan ſelbſt kam mit genauer Noth in die Stadt, hielt ſich aber da nicht fuͤr ſicher, und entfloh auf einem Kahne nach Aegypten. Außer ſeinem Lager, worin man viele tauſend Erſchlagene und unbeſchreibliche Schaͤtze fand, ließ er ſein koſtbares Schwert auf dem Wahlplatze. Vor dem


