Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſtadt der Provinz Schauſi entlief ihm ſogar ſein Diener und beraubte ihn der Haͤlfte, womit er die Reiſekoſten beſtreiten ſe te. Nachdem er von hier in zwei Monaten mit vieler Auftrengung nach So⸗chew am 7. Maͤr; 160 kam, fand er Goͤz toͤdtlich krank. So ſehr dieſer durch die Briefe ſeiner Mitglieder er⸗ freut war, ſo konnte er doch ſein Leben nur noch 11 Pae friſten. Er ſtarb mit edelſter Ergebenheit den 18. Maͤrz nach Akegambe den 11. April nachdem er durch Ferdinand ſeinen Mitbruͤdern gerathen hatte, hoͤchſt mißtrauiſch gegen die Mahomedauer zu ſeyn, und ſeinen Weg nach China nie mehr zu verfolgen, indem er ganz fruchtlos und hoͤchſt gefaͤhrlich ſei.

Aus dem Grunde, daß die Mohamedaner ſich ſo⸗ gleich der ganzen Hinterlaſſenſchaft bemaͤchtigten, ſchöpf⸗ ten die Jeſuiten den Verdacht der Vergiftung; allein es iſt eben ſo wahrſcheinlich, daß er in Folge der ent⸗ kraͤftenden Reife geſtorben iſt. Unter den geraubten Gegenſanden war ſein Tagebuch der koſtbarſte. Nach diefem ſtrebten die Mohamedaner um ſo mehr, als ſie dadurch von der Bezahlung der darin verzei hneten Schulden befreit wurden. Sie wollten ihn auch als Mohantedaner beerdigen; allein Iſaak und Ferdi⸗ nand widerſetzten ſich noch mit hinlaͤnglicher Kraft.

Nach einer unter den Mohamedanern damals herr⸗ ſchenden Gewohnheit vertheilten ſie unter ſich die Hin⸗ terlaſſenſchaft aller, welche jemals mit ihnen reiſten und ſtarben. Sie banden Iſaak und drohten ihm mit dem Tode, wenn er ſich nicht fuͤr ihre Religion erklaͤren wollte. Ferdinand uͤberreichte hierauf dem Unterkoͤnige zu Kan⸗chew eine Bittſchrift, er moͤge dem Statthalter zu So⸗chew einen Auftrag zur un⸗ partheiiſchen Unterſuchung ihrer Angelegenheit geben. Dieſer wurde auch anfangs guͤnſtig, dann aber beſto⸗ chen, worauf er drohte, den Klaͤger geißeln zu laſſen; bereits ließ er ihn 3 Tage einſperren. Ferdinand