Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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eine Chineſin war, nebſt einem Neubekehrten, wel⸗ cher im Lande ſehr gut bekannt war, mit der Weiſung entgegen, bei Goͤz, wenn ſie ihn mit der Erlaubniß der Obrigkeit oder auf andere Weiſe nicht nach Hof bringen koͤnnen, zu verweilen, und der Geſellſchaft Jeſu davon N achricht zu ertheilen, damit dieſe durch ihre Goͤnner und Freunde zu Peking das Moͤglichſte fuͤr ihn bewirke. Dieſe beiden Abgseordneten reiſten im Dezember 1606 ab, und kamen erſt nach 4 Mona⸗

ten eines ſehr ſtrengen Winters an den Ort ihrer Beſtimmung.

Goͤz hatte unterdeſſen zu So⸗chew von den Mahomedanern weit mehr zu ertragen, als ihm auf der ganzen ſo beſchwerlichen Reiſe begegnet war. Er⸗ mußte ſeinen Marmor um 1200 Dukaten verkaufen, um ſeine Leute zu unterhalten, und ſeine Schulden zu bezahlen. Bei der Ankunft der Karawane folgte zwar der Reſt ſeiner Kaſſe, allein dieſer wurde um ſo ſchneller verzehrt, je oͤfter er den Hauptmann bewir⸗ then mußte. Er wurde ſogar ſchon zur Erhebung eines Darleihens genoͤthigt. Da er unter die 72 Ab⸗ geſandten gewaͤhlt war, ſo kaufte er etliche Stuͤcke Marmor, und vergrub 100 Pfunde davon in die Erde, um ſie vor den Mahomedanern zu ſichern. Denn ohne Marmor haͤtte er keine Erlaubniß bekommen, nach Peking zu reiſen.

Auch der Noviz Joh. Ferdinand hatte viele Reiſebeſchwerden zu Si⸗ngan fu; in der Haupt⸗