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G dz kam am Ende des Jahres 1805 zu So⸗chew mit vielen Reichthuͤmern an. Er hatte 43 Pferde, s gemiethete Knechte, zwei gekaufte Knaben und viel Marmor, deſſen Werth das Andere uͤberſtieg. Er ſchaͤtzte alles zuſammen auf 2,300 Dukaten. Daſelbſt traf er andere von Peking zuruͤck gekommene Ma⸗ homedaner, welche die Ausſagen der Vorigen beſtaͤtig⸗ ten. Er ſchrieb nun an Rieci; allein da die Chine⸗ ſen, welche den Brief mitnahmen, der eurspaͤiſchen Schrift nicht kundig waren, und weder den Wohnort Riceci's zu Peking, noch ihren eigenen wußten, ſo kam dieſem das erſte Schreiben kaum zu. Gegen Oſtern 1606 ſchickte Goͤz andere Briefe durch einen Maho⸗ medaner, welcher aus So⸗ chew entfloh, obſchon Kiemand ohne obrigkeitliche Erlaubniß heraus oder hinein kommen konnte. Darin berichtete er ſeine Reiſe, und aͤußerte den Wunſch, Ricei moͤge ſich fuͤr die Befreiung aus ſeiner Stadtgefangenſchaft verwen⸗ den, damit er mit Portugieſen uͤber das Meer nach Indien zuruͤck kehren koͤnnte.
Die Jeſuiten zu Peking, welche von ſeiner Reiſe aus Goa ſchon benachrichtigt waren, hatten ihn laͤngſtens erwartet, und zur Auskundſchaftung dieſes angeblichen Geſandten verſchiedene Einleitungen ver⸗ gebens gemacht. Als ſie daher im Dezember 1606 ſeine Briefe endlich erhielten, waren ſie hoͤchſt erfreut, und ſchickten ſogleich einen Eingebornen und tugendhaf⸗ ten Novizen, Job. Ferdinand, deſſen Mutter


