Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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den Ruf Jeſus, als derſelbe ſchon verzweifelt hatte, daß er zu ſeiner Geſellſchaft wieder kommen wuͤrde. Waͤhrend ihres langen Zuges fanden ſie viele ermor⸗ dete Mohamedaner, welche gewagt hatten, allein zu reiſen, obſchon die Tartaren die Eingebornen ſelten toͤdteten. Sie aßen weder Weitzen noch Gerſte, noch Huͤlſenfruͤchte, welches alles nur Futter fuͤr Thiere, keine Nahrung fuͤr Menſchen nach ihrer Anſicht war. Sie naͤhrten ſich blos vom Fleiſche der Pferde, Maul⸗ thiere und Kameele, und ſollten doch ein Leben von 100 Jahren nicht ſelten erreichen. Die große Mauer endigte ſich im weſtlichen Theile von China, welcher ſich gegen Nord erſtreckte. Von dieſem Ende an durchſtreiften die Tartaren einen Raum von beinahe 200 Meilen, und wurden erſt dann weniger gefaͤhrlich, nachdem die Chineſen die zwei feſten Plaͤtze, Kan⸗ chew und So⸗chew, in der Provinz Cheuſi ange⸗ legt, und mit vielen Soldataten beſetzt hatten, welche dem Befehle zweier Statthalter zu gehorchen hatten.

So⸗chew war in zwei Cheile getheilt; davon war einer von Chineſen, welche die Mahomedaner Ki⸗ thajer nennen, der andere von Mahomedanern be⸗ wohnt, welche wegen des Handels aus dem Koͤn g⸗ reiche Kaſhgar und andern weſtlichen Laͤndern ka⸗ men. Viele der Letzteren waren daſelbſt mit Weibern und Kindern anſaͤſſig, hatten aber keine Obrigkeit außer den Chineſen, welche ſie alle Nacht in den Mauern ihrer eigenen⸗Stadt einſchloſſen. Nach einem⸗