Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Glauben, in welchem auch ſeine Voraͤltern geleb⸗ haͤtten. Er ließ dann Goͤz gut bewirthen und im Palaſte ſchlafen.

Nach einem Aufenthalte von drei Monaten wollte der Hauptmann der Karawane, aus Privatvortheilen, ohne zahlreichere Geſellſchaft nicht weiter reiſen, noch zugeben, daß Jemand vorher abgehe. Goͤz wurde der Zoͤgerung und Koſten muͤde, und erhielt vom Unter⸗ konige durch ein Geſchenk die Erlaubniß zur weitern Reiſe. Als er dieſe antreten wollte⸗ kamen die Kauf⸗ leute der vorigen Karawane von Kathay zuruͤck. Dieſe hatten naͤmlich, wie manche ihrer Vorgaͤnger, an der Graͤnze vorgegeben, ſie ſeien von ihren Fuͤrſten geſendet und waren dadurch bis in die Hauptſtadt Peking gekommen, wo ſie drei Monate im Palaſte der Fremden mit den Jeſuiten zuſammen gewohnt hatten. Sie erfreuten Goͤz mit ſichern Nachrichten von Matthaͤus Ricei und andern Jeſuiten, und be⸗ wieſen ihm, zu ſeinem groͤßten Staunen, daß Kathay einerlei mit China, und Khanbalu mit Peking ſei. Zur Probe der Wahrheit ihrer Ausſagen zeigten ſie ihm ein Stuͤck Papier, welches in portugieſtſcher Sprache uͤberſchrieben, aus dem Kehrichte ihres Zim⸗ mers mitgenommen war, um es nach der Ruͤckkehr in ihr Vaterland zu zeigen.

Nachdem Gs; zu ſeiner Sicherheit ein Schreiben vom Unterkoͤnige erhalten hatte, reiſte er mit Iſaage und einigen Kaufteuten ab, und kam in 20 Tagen nach,