Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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welcher er ein Kryſtallglas, ein Stuͤck indiſchen Calico. und andere Gegenſtaͤnde uͤberreichte. Nach vergeblicher Erwartung anderer Kaufleute in 15 Tagen reiſten ſie durch 8 Ortſchaften nach Kucha in welcher Stadt ſie wieder einen Monat verweilten damit ihre Thiere, welche theils durch die ſchlechte Wege, theils durch den Mangel an koͤrnigem Futir ſehr abgemattet waren, ſich etwas erholten. Hie wollten die heidniſchen Prieſter den Goͤz zwingen gleiche Faſten mit ihnen zu bebbachten, damit er ſich durch Geſchenke von ihnen loskaufe. In 25 ferneren Tagen erreichten ſie die kleine, befeſtigte Stadt Cia⸗ lis oder Chalis in einer Provinz, welche ein na⸗ tuͤrlicher Sohn des Koͤnigs von Kaſhgar beherrſcht. Dieſer fand das Unternehmen Goͤzens, mit ſeiner Religion in ſolche Laͤnder zu kommen, ſehr verwegen, und hielt ſich fuͤr berechtigt, ihn ſeiner Waaren und ſeines Lebens zu berauben; allein er begnuͤgte ſich bei der Anſicht des Paſſes mit einem Geſchenke. Waͤh⸗ rend ſeines Aufenthaltes wurde er einmal Nachts in den Pulaſt gerufen, woruͤber Jſaak weinte, in dem Wahne, derſelbe werde zum Tode gefuͤhrt. Goͤz ach⸗ tete die Gefahr nicht, ſoöndern folgte muthig dem Rufe. Seine Erſcheinung hatte den Zwerk, mit Prie⸗ ſtern und Gelehrten uͤber Religions⸗Angelegenheiten zu ſprechen, wobei er die Oberhand gewann. Der Un⸗ erkonig ſelbſt billigte ſeine Behauptungen, und ſagte: dies Cyriſten, als Anbeter des Fo, haͤuen den rechten

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