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einem mit Muſik beſetzten Gaſtmahle, und nach dem⸗ ſelben auch zur Begleitung fuͤr die Reiſe ein, wozu der anweſende Koͤnig ſelbſt aufforderte. Goͤz erklaͤrte ſich ſogleich dazu unter der Bedingung bereit, wenn der Koͤnig ihm offene Briefe mitgeben wuͤrde. Die Warnung eines Cheiles der Karawane von Kabul vor Todesgefahr hielt den Prieſter Demetrius zuruͤck; allein Goͤz, von einer hoͤheren Beſtimmung, und vom Gehorſame gegen ſeine Oberen durchdrungen, war durch nichts von ſeiner Reiſe nach Kathay abzu⸗ halten.
Er kaufte fuͤr ſich und ſeinen Begleiter Jſaak 10 Pferde, und machte ſich zur Reiſe bereit. Der Hauptmann(Baſha) der Karawane eilte einſtweilen 5 Tage voraus in ſeine Heimath, und forderte Goz auf, ihm bald zu folgen, damit die Kaufleute dadurch ermuntert wuͤrden, den Zug zu beſchleunigen. In der Mitte des Dezembers 1601 kamen ſie an den Ort Volchi, wo Zoll entrichtet, und die Paͤſſe unterſucht wurden. Von hier kamen ſie in 25 Tagen auf ſehr be⸗ ſchwerlichen Wegen von Sand oder Stein durch 14 Ortſchaften und eine Wuͤſte nach Akſa, welche Stadt des Koͤnigreiches Kaſhgar einem zwoͤlfjaͤhrigen Vet⸗ ter des Koͤnigs untergeordnet war, deſſen Stelle der Lehrmeiſter verſah. Denſelben beſchenkte Goͤz mit Zuckerwaaren und anderen Spielereien, wofuͤr er zum Tanze auf einem feierlichen Balle eingeladen, und von der koͤniglichen Mutter ſehr guͤtig aufgenommen wurde,
ates B. China. I. 2. 8


