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eine Miſſton abgehen zu laſſen. Dieſe ſollte das ver⸗ meintlich chriſtliche Bolt ncerrf ten; damit es nicht bei ſeiner großen Entfernung vom Oberhaupte der Kirche in Irrthuͤmer verfalle. Er gab dem Papſte und dem Koͤnige von Spanien davon Machricht; Letzterer befahl ſogleich dem Statthalter von Indien Arias Saldauua, dieſe Unternehmung nach Pimen⸗ ka's Gutachten auf Staatskoſten zu unterſtuͤtzen. Be⸗ nediet Goz, Gehuͤlfe des Superiors Hieroni⸗ mus Savier im mogoliſchen Reiche zu Lahor, in der perſiſchen Sprache und in den mohamedaniſchen Gewohnheiten gleich gewandt, befand ſich als Abge⸗ ordneter des großen Mogols Akbar eben zu Goa; daher vertraute ihm Pimenta den wichtigen Auf⸗ trag einer neuen Miſſion.
Obſchon die Jefuiten durch die Briefe ihres M at⸗ thaͤus Rieei aus Peking belehrt waren, Kathay und China ſei das naͤmliche Land; ſo war doch Pi⸗ menta durch die Ausſage des Mohamedaners in Verwirrung gebracht. Er ſchickte alfo Benedict Goͤz nach Labor mit der Weiſang zuruͤck, die Kauf⸗ leute zu begleiten, welche, nach der Erzaͤhlung des Mohamedaners, alle fuͤnf Jahre in der Eigenſchaft als Geſandte des Koͤnigs von Perſien nach China rei⸗ ſen. Er kam 1602 nach Agra, wo der Koͤnig Ak⸗ bar ſein Vorhaben lobte und ihm 400 Kronen Reiſe⸗ geld nebſt mehren Briefen an verſchiedene kleine Koͤ⸗ nige mitgab, welche ihm entweder Tribut zahlten,


