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ober Freunde waren. Goz kleidete ſich wie ein ar⸗ meniſcher Kaufmann, ließ die Haare ſeines Hauptes und Bartes wachſen, nannte ſich nach der Gewohn⸗ heit des Volkes Abdallah Iſay zum Zeichen ſeiner chriſtlichen Religion, und erhielt auf dieſe Art freien Durchzug, welchen er als Portugieſe nicht bekommen haͤtte. Durch Unterſtuͤtzung des Statthalters bekam er Geld zum Kaufe verſchiedener indiſcher Waaren, welche er mit ſich nahm, um ſich dadurch mehr zu verſtellen. Er traf den 13. Dez. 1502 zu Lahor ein, wo ihm zwei mit dem Wege ſehr bekannte Griechen, naͤmlich der Prieſter Leo Grimani und der Kauf⸗ mann Demetrius, und der armeniſche Diener Iſaac beigeſellt wurden. Letzterem iſt unſere Nach⸗ richt zu danken: denn Goͤz ſtarb am Eingange von China zu Se⸗chewz Iſaac aber ging nach Peking fort, wo Rieci ihre Reiſe theils aus deſſen muͤnd⸗ licher Erzaͤhlung, theils aus der von Goͤz hinterlaſſe⸗ nen Handſchrift verfaßte*).
Nachdem alſo Goͤz zu Lahor mit verſchiedenen Schriften und einer Tafel der beweglichen Feſte bis
*) Nic. Trigautii comm. de christiana expedi- tione apud Sinas suscepta a Societate Jesu e Matth. Ricci commentariis. Commentarius rei christianae apud Japanros. Litterae an- nure Societatis Jesu e regno Sinarum a 1504, 1600, 1607. Zu Augsburgu. Köln, 1015—17; lat. und deutsch. München, 1625. 4.


