Doͤrfer und Staͤdte, zum Theile von Mahometaneru und Neſtorianern, zum Theile von Heiden bewohnt. Nach 8 Tagreiſen weiter lag die Hauptſtadt Quen⸗ quina⸗fu oder Si⸗ngan⸗fu der jetzigen Provinz
Schenſi, wo einſt viele Koͤnige, und zur Zeit M.
Paolo's Hupilai's Sohn, Mangala, als Statt⸗
halter wohnte. Durch die Thaͤtigkeit der heidniſchen
Bewohner war dieſe Landſchaft fruchtbar und vortheil⸗ haft fuͤr den Handel. Einige Stunden von der Stadt war der vornehme Palaſt des Statthalters mit Waſſer⸗ Graͤben, und einer Mauer auf fuͤnf Stunden im Um⸗ fange umzogen.
Noch 3 Tagreiſen zog man durch eine ſehr ſeiden⸗ reiche ſchoͤne Ebene; dann folgten gegen Abend 20 Tagreiſen gebirgigten Landes, von zahlreichen Lö⸗ wen, Baͤren, Hirſchen, Rehen und Woͤlfen belebt, deſſen Einwohner ſich dem Feldbaue und der Jagd widmeten. An daſſelbe ſchloß ſich die gut bevoͤlkerte und ebene Stadt Ak⸗baluk, hinter welcher 20 Tag⸗ reiſen gebirgigter und waldigter Gegend folgten, wel⸗ che ſich durch Ingwer, Korn, Reis und Biſamthiere auszeichnete. Alsdann eroͤffnete ſich in einer ſchoͤnen Ebene die reiche Stadt(und Provinz) Ching⸗tu⸗ fu oder Sindinfu von 20 Stunden im Umfange, von vielen theils breiten Fluͤſſen durchſtroͤmt, deren eine uc durch eine ſehr lange mit Handelsbuden be⸗ ſetzte Bruͤcke auszeichnete.
Nach s Tagreiſen durch eine mit Staͤdten, Schloͤſ⸗


