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Die Einwohner beſchaͤftigten ſich mit Kuͤnſten, allen Zweigen des Handels und mit Verfertigung der Waf⸗ fen und Kriegsgeraͤthe fuͤr den großen Chan. Wen⸗ dete man ſich von hier gegen Abend, ſo durchſtrich man eine herrliche Landſchaft, deren Schloͤſſer und Staͤdte mit thaͤtigen Gewerbs⸗ und Handels⸗Leuten beſetzt waren. Aus dieſer kam man nach Tagreiſen in die große Handelsſtadt Pin g⸗yang⸗fu, wo mei⸗ ſtens Seidenwaaren fabrizirt wurden. In einer Ent⸗ fernung von 2 Tagreiſen lag das vom alten Koͤnige Dor erbaute Schloß Tay⸗jin oder Chinkui, worin er ſich nur von jungen Schoͤnen bedienen ließ, wel⸗ che manchmal ſogar ſeinen leichten Wagen um daſſelbe herumzogen. Darin war ein ſchoͤner Saal mit den Portraits aller fruͤheren Koͤnige ausgeſchmuͤckt. Zwanzig Stunden uͤber Tay⸗jen hinaus war der ſehr breite, tiefe und bruͤckenloſe Fluß Muren oder Karomoran, deſſen Ufer mit vielen Handels⸗ Staͤdten gegen das Meer beſetzt waren, und deſſen Umgebung an Ingwer, Seide und Voͤgeln, beſonders Faſanen, wovon drei um einen Venezianer Groſchen zu haben waren, ſehr fruchtbar geweſen iſt. Zwei Tagreiſen jenſeits des Fluſſes lag die Stadt Tſian⸗ fu oder Kariam⸗fu, wo die heidniſchen Einwohner ſich mit Seiden⸗ und Goldſtoffen, und mit dem Han⸗ del der haͤufig daſelbſt wachſenden Ingwer, Galgant und Spikanard beſchaͤftigten. Gegen Abend kam man 1 Tagreiſen durch fruchtbare Gefilde, ſchoͤne


