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und Suͤdſeite an die Mantr grenzte. Dieſer hatte keine getaͤfelte Decke, ſondern ein ſehr hohes Dach, woran man nichts als Gold und Silberſah; eben ſo glaͤnzten auch die Manern der innern Hoͤfe; ſchoͤne hi⸗ ſtoriſche Gèmaͤlde ſtellten die beruͤhmten Schlachten vor. Im groͤßten der Hoͤfe dieſes Palaſtes erblickte man eine Tafel, an welcher 6000 Menſchen ſpeiſen konn⸗ ten; nebſt dem war in jedem Viereck des Palaſtes ein marmorner Saal fuͤr viele Menſchen. Die Zimmern waren praͤchtig meublirt; die Waͤnde mit Drachen, Menſchen, Thieren ꝛc. verziert, geſchnitzt und vergol⸗ det. Hinter dem Palaſte waren große Zimmer und Vorraths⸗Haͤuſer fuͤr den Schatz, die Juwelen, das. Weib des Chanes und andere Gegenſtaͤnde. Dem Palaſte gegenuͤber ſtanden zwei aͤhnliche fuͤr den erſten und zweiten Prinzen; und gegen Mitternacht ein kuͤnſt⸗ licher Berg von einer Meile im Umfange, und mit Baͤumen beſetzt, weßwegen man ihn den gruͤnen Berg nannte. Auf dieſem ſtand ein ſchoͤnes Luſt⸗ ſchloß, in welchem der Chan ſeine von Staatsgeſchaͤf⸗ ten freien Stunden zubrachte. Zwei Deiche ſind reich an den ſchoͤnſten Fiſchen geweſen. 12,000 Reiter, wel⸗ che die treuen Soldaten des Herrn genannt werden, waren innerhalb des Hofes unter 4⸗Hauptleuten ver⸗ theilt, welche abwechſelnd 3 Tage nach einander die Wachen bezogen.
Von der Stadt Khanbalu zogen Landſäraßen durch alle Provinzen bis an die Grenzen des Reiches. Am


