Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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endlich der Palaſt des Chans, welcher auf der Nord⸗

1 Die Straßen waren ganz gerade, und durchſchnit⸗

ten einander im rechten Winkel. Ertoͤnte Abends die

Thurmalocke aus der Mitte der Stadt, ſo kehrte je⸗ dermann nach Haus, und durfte ſich nur aus drin⸗ genden Urſachen, z. B. bei Kindesnoͤthen eines Weibes, Nachts mit einem Lichte in der Hand daraus entfer⸗ nen: ſonſt wurde er von der Wache ergriffen, und grauſam auf die Fußſohle geſchlagen. Gegen Mittag ſtand der Palaſt des Chaus; die aͤußere Mauer war viereckigt, hatte 32 Meilen im Umfange einen tiefen Graben, und auf jeder Seite ein Thor. Innerhalb der Mauer war ein Platz von einer Meile. Umfangs, worauf die Soldaten gemuſtert wurden. Hinter dem⸗ ſelben war ein ummauerter viereckigter Platz von 6 Mei⸗ len Umfanges, welcher 3 Thore gegen Mittag und 3 gegen Mitternacht hatte, wovon die beiden mittle⸗ ren nur bei Ausfahrten des Chans geoͤffnet wurden. An jedem Ecke dieſer Mauer und in der Mitte ſtand ein ſchoͤner Palaſt; in dieſen s Palaͤſten wurden die Waffen, Kriegsgeraͤthe und Pferde verwahrt. Innerhalb dieſes Platzes war noch einer von 4 Meilen Umfanges mit 6 Thoren und 8. Palaͤſten zur Aufbewahrung der Lebensmittel und Koſtbarkeiten. Zwiſchen dieſen bei⸗ den Vierecken waren Parks von Dammhirſchen, Re⸗ hen, Biſam⸗ und andern Thieren belebt. Die Fuß⸗ ſteige waren 3 Schuhe hoch, zur Erhaltung des Gra⸗ ſes angelegt. Innerhalb dieſer letzten Einfaſſung war