Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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theils mit weißen feinen Haaren wie Seide, welche bezaͤhmt als Laſtthiere, oder auch zum Bearbeiten der Felder dienten. Die zahlreichen Biſam⸗Thiere waren

ſo groß wie Ziegen, hatten ſo grobe Haare wie die

Hirſche, Schwaͤnze wie die arabiſchen Gemſen, aber

keine Hoͤrner; ſie hatten 3 Zoll lange Zaͤhne, zwei oben und zwei unten, ſo weiß wie Elfenbein; ihr Fleiſch war ſchmackhaft. Die meiſten Bewohner die⸗

ſer Bezirke waren Heiden, und naͤhrten ſich vom Han⸗

del. Die Maͤnner waren fett geſtaltet, hatten kleine Naſen und kleine Schnurbaͤrte; die Frauenzimmer wa⸗

ren ſchoͤn und blendend weiß; weßwegen bei Verehe⸗

lichungen mehr auf die Schoͤnheit, als auf Geburt oder Reichthum Ruͤckſicht genommen wurde; die aͤrmſte Mutter empfing oͤfters den hoͤchſten Kaufpreis fuͤr ihre Tochter. Die groͤßte Fruchtbarkeit der weiteſten Umgebung befoͤrderte auch den Aufenthalt verſchiede⸗

ner Vogelarten des ſchoͤnſten Gefieders; die zahl⸗

reichen Faſanen hatten Schweife von 24 30 Zoll in der Laͤnge.

Von der Provinz Erigimul gegen Morgen, wa⸗

ren 8 Tagreiſen nach Egrigaria erforderlich, deren

Hauptſtadt Kalachia oder Calaſia hieß, wo un⸗

ter den Heiden auch Neſtorianer wohnten, welche drei Kirchen hatten. Aus weißer Schaafwolle und Kamieel⸗ hagren wurde daſelbſt ein Zeug verfertigt, welcher den ſchoͤnſten Gamelott anderer Laͤnder uͤbertreffen ſollte. Aus Egrigara ſchritt man in die Provinz