Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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dafuͤr rechnen wolte, wohin Einzelne waͤhrend des

Sommers auf der Wanderung ſich verkrochen. Deſto mehre wilde Eſel und andere Thiere waren ſichtbar. Außer der Wuͤſte war die große mit Erdwaͤllen verſe⸗ hene Stadt Karakoram oder Tarakorum, worin die vorher wild herum geirrten Tartaren ſich zuerſt zur gemein ſamen Anſiedelung verſammelt hatten. Von hier war der Berg Altay zu uͤberſteigen, wenn man in die 40 60 Tagreiſen lange Ebene Bargu gelan⸗

gen wollte, welche von den wilden Mectiden oder

Medriten bewohnt wurde. Dieſe hatten die Fertig⸗ keit, ihre zahlreichen Hirſche zu bezaͤhmen, und fuͤr haͤusliche Dienſte ſo gut abzurichten, als Pferde und Eſel. Im Sommer beſchaͤftigten ſie ſich mit der Jagd der Voͤgel und wilden Thiere, deren Fleiſch ſie zum Theile trockneten, und fuͤr den Winter aufbewahrten; ſie fingen auch viele Falken, um ſie an den Hof des Chaus zu liefern. Durch Mangel an Getreide und Wein ſowohl, als durch die unertraͤgliche Kaͤlte ihres noͤrdlichen Klima wurden ſie in jedem Winter genoͤ⸗ thigt, ihren Sommer⸗Aufenthalt zu verlaſſen, und ſich gegen Suͤden hinab zu ziehen.

Der zweite Weg von Champion gegen Mor⸗ gen fuͤhrte in die Hauptſtadt Erigimul, der Pro⸗ vinz gleiches Namens, und dann nach Eerguth, zwi⸗ ſchen welchen beiden die Stadt Signi oder Sining lag. Daſelbſt gab es ſchoͤne und große wilde Ochſen, in der Groͤße der Elephanten, theils mit ſchwarzen,