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den Maͤnnern, daher baten dieſe ſelbſt um Widerru⸗ fung des kaiſerlichen Befehls. Der Chan erwiederte: „Wenn ihr eure Heraͤbwuͤrdigung mehr liebt, als „eure Ehre, ſo ſoll eurem Willen entſprochen wer⸗ „den.“ An dieſe Provinz graͤnzte jene von Kinkinta⸗ las, welche von Mahometanern, Heiden und einige i Neſtorianern bewohnt, und reich an Eiſen⸗ Bergwer⸗ ken mit Asbeſt war. Ein Aufſeher derſelben erzaͤhlte, es gebe gewiſſe Erdminen, aus welchen eine Art woll⸗ artiger Faͤden gewonnen werde. Nach deren Trock⸗ nung an der Sonne wuͤrden ſie in einem Moͤrſer ge⸗ ſtoßen, von den Erdtheilen befreit oder rein gewaſchen, hierauf verſponnen und endlich verwirkt; wollte man das Gewebe ſogleich, oder nach einigem Gebrauche vom Schmutze reinigen, ſo werde es auf mehre Stun⸗ den in das Feuer gelegt, und dadurch weißer als der Schnee. Aus dieſer Provinz gelangte man durch große faſt unbewohnte Wuͤſten nach Suchur oder Suchew⸗ deren Gebirge ſo viel Rhabarber enthalten, daß davon in die groͤßte Entfernung geliefert wurde.
M. Paolo bezeichnete Champion als die Haupt⸗ ſtadt des Landes Tangut, worin er mit ſeinem Vater und Oheim durch Handels⸗Geſchaͤfte ein ganzes Jahr aufgehalten wurde. Die Einwohner beſtanden theils aus Chriſten, welche drei große Kirchen haben, theils aus Mahometanern, theils aus Heiden. Letztere ver⸗ ehrten fein vergoldete Goͤtzen aus Erde, Thon oder Holz, welche mit oder ohne Geſtell gewoͤhnlich zehn


