Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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127 die guten Ratbſchlaͤge, welche ich dir ertheilt habe;

erhalte den Frieden in deinem Reiche, und mache dieſe

Weiſung uͤberall bekanut. Zugleich ließ er alle waͤh⸗ rend des Krieges gefluͤchtete Familien von Korea auf ſeine Koſten zuruͤck fuͤhren, und verbot allen Mongo⸗ len ſtreng, die Koreer nicht zu beunruhigen. Durch dieſe kluge Maßregeln entwaffnete Hupilai ſchnell alle Empoͤrer, welche ihren Koͤnig Uangtien mit Ehrfurcht empfingen.

Schon 1268 dachte er an die Eroberung von Ja⸗ pan. Zur Erreichung dieſes Zweckes ſchickte er zwei Hoͤflinge mit folgendem Schreiben an den Koͤnig von Japan.Der ſtaͤrkſte Wall kleiner Staaten, welche an maͤchtige graͤnzen, iſt der Friede und die Eintracht der ſie beherrſchenden Fuͤrſten. Dieſe politiſche Wahr⸗ heit, beſtaͤttigt durch die Erfahrung aller Jahrhunderte iſt um ſo einleuchtender, wenn von kleinen Staaten

ueben meinem großen Reiche die Rede iſt, welches

der Himmel auf eine beſondere Weiſe beguͤnſtigt hat. Ich bin jetzt Herr von China; zahlloſe Reiche welche der Ruhm und die Tapferkeit meiner Voraͤltern mit Ehrfurcht erfuͤllt, haben ſich mir unterworfen, un⸗ geachtet ſie von meinem Staate ſehr entfernt waren. Bei meiner Thron⸗Beſteigung ſeufzte Korea unter der Laſt eines vieljaͤrigen Krieges; das Geſchrei der zahlloſen unſchuldigen Opfer erſcholl bis zu mir; ich ſtellte die Feindſeligkeiten ein, ich gab das ganze von Mongolen eroberte Koxrea mit den Gefangenen zu⸗