Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ruͤck. Der mir tributbare Koͤnig von Korea wurde geruͤhrt von dieſem edlen Verfahren, und warf ſich

vor meinem Throne nieder. Ich uͤberhaͤufte ihn mit

Guͤte, und zeigte mich ihm mehr in der Eigenſchaft

eines zaͤrtlichen Vaters, als in jener des Kaiſers und

ſeines Herrn. Fuͤrſt! du und deine Unterthanen haben meine Erhebung auf den Thron vernommen; das Koͤ⸗ nigreich Koreg, welches mein Kaiſerthum gegen Mor⸗

gen begraͤnzt, liegt nahe bei Japan; ſeit dem dieſes

als Staat exiſtirt, ſtand es mit China in Handels⸗ Verbindungen; aber warum haſt du noch keinen Ge⸗ ſandten zu mir beordert? Sollteſt du meine Thron⸗

beſteigung nicht wiſſen? In dieſem Falle ſollſt du

durch meine beiden Hoͤflinge dieſelbe vernehmen. Ich lade dich zum Freundſchaftsbunde und zu einer regel⸗ maͤßigen K Korreſpondenz zwiſchen uns ein, wodurch der Friede befeſtigt werden wird. Ich habe von weiſen

Maͤnnern vernommen, daß alle Menſchen Bruͤder zu einander ſind, und daß das ganze Weltall nur eine

Familie aus zmacht: wie koͤnnten nuͤtzliche Maßregeln und gute Geſetze in einer Familie aufrecht erhalten werden, wenn deren Glieder von einander getrennt und in Zwietracht lebten? Ungluͤeklie ch ſollen die ſeyn, welche die Unordnung lieben, und den Krieg wuͤnſchen. Koͤnig, denke du und deine Unterthauen daran!