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als eine unuͤberſteigliche Graͤnze; und doch haben wir
ſie uͤberſchritten. Sie vertrauten auf die Tapferkeit ihrer Tuppen, und auf die Hoͤhe ihrer Berge; und
doch haben wir ſie geſchlagen, und ihnen die beſten
Plaͤtze weggenommen; ſie ſind jetzt mit den Fiſchen ohne Waſſer und mit den Voͤgeln im Garne zu ver⸗ gleichen. Vor deiner Thron„Beſteigung kamſt du im
Namen deines Vaters mir zu huldigen, und Tribut
zu erlegen. Nach deſſen Tode bateſt du mich dringend um ſeine Krone; ich bewilligte ſie dir mit den alten Graͤnzen, und hoffte, daß Alles ruhig ſeyn wuͤrde. Indeſſen erfahre ich doch von Unruhen, deren Veran⸗ laſſung ich nicht kenne. Haben vielleicht einige Große von Korea waͤhrend deiner Abweſenheit uͤber den Thron verfuͤgt? Sei es, wie es wolle, ich kenne gar wohl die Leiden deines Volkes im letzten Kriege, ich betrachte es als meine Kinder, und ich will ſeine Qua⸗ len nicht erneuert wiſſen“ Ich hoffe, daß es ſeinen Fehler einſehen und verbeſſern wird. Um in ihm alle Furcht vor meiner Nache zu daͤmpfen, melde ihm meine volle Vergebung, ſelbſt fuͤr die Stifter des Auf⸗ ruhres. Sollte es aber nicht zu ſeiner Pflicht zuruͤck kehren, ſo laſſe ihm wiſſen, daß es ſeinen Koͤnig nicht beleidigt, ſondern blos meine guten Maßregeln verei⸗ telt, welche ich fuͤr daſſelbe beſchloſſen habe, und daß es meiner ferneren Gnade verluſtig bleiben wird. Und Du, Koͤnig, bedenke, daß ich dich auf den Thron erhob; erfuͤlle mit Eifer deine Pflicht, und befolge


