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Tagreiſe ſo gut, daß kein Wild ihnen entſchluͤpfen konnte. Der Chau befand ſich in der Mitte, und er⸗ freute ſich der Anſchauung, wie die Hirſche, Baͤren ꝛc. von den Hunden verfolgt wurden. Die beiden Jaͤger⸗ meiſter hatten die Pflicht, vom Anfange des Wein⸗ monats bis zum Ennde Maͤrz, außer den Wachteln und Fiſchen noch 1000 Stuͤck Wild und Voͤgel taͤglich nach Hof zu ſchicken.
Im Maͤrz begab ſich der Kaiſer von Khaubalu gegen Nordoſt bis auf 2 Tagreiſen vom Mceere mit etwa 10,000 Falkonirern, welche Sperber, Falken und andere Sroßvoͤgel mit ſich fuͤhrtn, und ſich dort in Geſellſchaft von 100— 200 vertheilten. Die meiſten gefangenen Voͤgel wurden dem Chane uͤberbracht, weil er am Podagra litt. Er ſaß in einer von 2 Elephan⸗ ten getragenen Seufte, welche mit Loͤwenhaͤuten be⸗ deckt, und mit Goldblech ausgeſchlagen war. Zum Zeitvertreibe hatte er 12 auserleſene Habichte und eben ſo viele Hoͤttinge bei ſich. Auf jeder Seite ritten ver⸗ ſchiedene Standes⸗Perſonen und Soldaten, ſahen ſte Faſane, Kraniche und anderes Feder⸗ Wildpret flie⸗ gen, ſo gaben ſie den Falkonirern davon Nachricht, welche ſchnell die Senfte abdeckten, und ihre Falken und Habichte fliegen ließen, damit er ſein Vergnuͤgen am Fangen genoß. Außer jenen 10,000 Falkonirern waren noch faſt eben ſo viele andere Maͤnner, als Waͤchter oder Schuͤtzen, paarweiſe beſchaͤftigt, die los⸗


