Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Waͤhrend der 3 Monate, in welchen der Kaiſer zu Kahnbalu verweilte, waren alle Jaͤger der ganzen Provinz Kathay mit Jagen beſchaͤftigt. Wer bis auf 30 Tagreiſen vom Hofe entfernt war, lieferte ausge⸗ weidete Hirſche, Baͤren, Rehe, wilde Schweine ꝛc. auf Wagen oder in Barken; wer 40 Tagreiſen ent⸗ fernt war, lieſerte nur die Felle derſelben zu den Waf⸗ fenruͤſtungen. Der Kaiſer ließ viele Woͤlfe, Leopar⸗ den und Loͤwen zur Jagd abrichten, und auf den Haa⸗ ren mit weißen, ſchwarzen oder rothen Sternen zeich⸗ nen. Der Muth und die Geſchwindigkeit, mit wel⸗ cher die Loͤwen die ihnen vorgekommenen wilden Och⸗ ſen, Eſel, Baͤren und andere wilde Thiere ſingen, er⸗ regte das groͤßte Erſtaunen. Man fuͤhrte zwei Loͤwen nebſt einem Hunde auf einem Wagen gegen den Wind, damit das Wild ſie nicht ſpuͤrte, und zur Flucht ge⸗ reitzt wurde. Eben ſo hatte er auch Adler bezaͤhmen laſſen, welche Haaſen, Rehe und Fuͤchſe fingen, und zuweilen Woͤlfe ſo ermuͤdeten, daß dieſe von Jaͤgern ohne beſondere Muͤhe dann gefangen werden konnten. Hupilai hatte zwei ſeiner Bruͤder als Wild⸗ oder Jaͤgermeiſter am Hofe, deren jeder 10,000 Jaͤger unter ſich hatte, welche beide Korps auf der Jagd nur durch die rothe oder weiße Kleidung unterſchieden waren. Dieſe Jaͤger unterhielten s000 große Schweiß⸗ und andere Hunde; auf der Jagd war ein Theil der Jaͤger zur Rechten, der andere zur Linken ides Kaiſers. Sie bedeckten die Ebenen auf ei.. elhe⸗