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bar in Gold; 20,00o ſeiner Raͤthe und Generaͤle nicht weniger in Gold und Seide!, und jeder derfelben trug noch einen Guͤrtel mit Gold und Silber nebſt einem Paar Schuhe. Einige Staatsdiener waren mit ſehr theuern Perlen und Juwelen geziert, welche ſie ſonſt nur an ihren 13 Monats⸗Feſten zur Schau brachten. Am Geburtsfeſte mußten alle untergeordnete Koͤnige, Fuͤrſten, Statthalter und audere Standes⸗Perſonen dem großen Chan ein Geſchenk uͤberbringen. Wer tiach einem Amte, oder nach einer Ehreuſtelle, oder nach Einkuͤnften ſtrebte, mußte ſeine Bittſchrift den 12 Reichs⸗ Raͤthen uͤbergeben, welche eutſchieden, ehe der Kaiſer dieſelbe erhielt. Wer im Lande lebte, war ohne Ruͤck⸗ ſicht auf die Religion verbunden, in ſeiner Art, fuͤr das Leben, die Sicherheit und das Wohl des großen Chaus zu beten.. Noch feierlicher als der Geburtstag wurde der Neujahrstag am 1. Februar gehalten. Jedermann kleidete ſich weiß zum Zeichen des guten Gluͤckes, wel⸗ ches man auf das ganze Jahr hoßte. Die Statthal⸗ ter uͤberſchiekten dem Kaiſer an dieſem Tage Geſchente von Gold, Silber, Perlen, Edelſteinen, weißen Pfer⸗ den und Kleidern. Eben ſo beſchenkten die Tartaren ſich ſelbſt mit Gegenſtaͤnden von weißer Farbe und mit Gold, Silber ꝛc. und zwar vermoͤgende wit 84 Stuͤk⸗ ken. Der Kaiſer erhielt machmal 100,000 Pferde an dieſem Tage. Auch wurden die 5000 Elephanten deſ⸗ ſelben mit gemalten Tapeten uͤber die beiden von Gold⸗


