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Nebſt den 4 Gemahlinnen hatte er noch ſehr viele Bei⸗ ſchlaͤferinnen, wovon die meiſten aus dem Stamme Undut waren, welchem er alle 3 Jahre Geſandte ſchickte, um 4— 500 andere ſchoͤne Maͤdchen fuͤr ihn abzuholen. Da die Maͤdchen zur hoͤchſten Ehre ſich rechneten, an den kaiſerlichen Hof zu kommen, ſo
buhlten die ſchoͤnſten mit einander um die Wette.
Eine beſondere Unterſuchungs⸗ Kommiſſion beſtimmte den Preis jeder Jungfrau nach 16, 18, 20 Karaten Gold; nur die uͤber 20 geſchaͤtzten Maͤdchen durften vor den Chan gefuͤhrt, und durch eine zweite Kom⸗ miſſion gepruͤft werden. Waren 30 der beſten ausgewaͤhlt, ſo uͤbergab er dieſe den Gemahlinnen ſei⸗ ner Hofrichter zur Beobachtung, ob ſie im Schlafe ſchnarchten, einen uͤbel riechenden Athem hatten, oder andere Maͤngel und Fehler zu erkennen gaben. Erſt nach dieſer Probe erhielten fuͤnf derſelben abwechſelnd 3 Tage und Naͤchte die Aufwartung in ſeinem Schlaf⸗ zimmer; die uͤbrigen ſind unter der Aufſicht von Ma⸗ tronen im anſtoßenden Zimmer, mit Ueberbringung der Speiſen oder Getraͤnke und mit Erfuͤllung anderer
manche wurden auch mit großer Ausſteuer den Hoͤf⸗ lingen uͤbergeben. Hupilai hatte von ſeinen 4 Ge⸗ mahlinnen 22 Soͤhne, welche als Statthalter die Pro⸗ vinzen regierten, und von ſeinen Beiſchlaͤferinnen


