111 255 Tribunale und 639 Mandarine auf, welche nur
mit der Erhebung der Abgaben beſchaͤftigt waren,
und dieſe Gelegenheit benutzten, ſich auch zu berei⸗ chern. Im Februar deſſ. J. bot ihm der mahomedani⸗ ſche Kanfmann Poko ſehr große und ſchoͤne Perlen um einen außerordentlichen Preis zum Kaufe an. Obſchon ſie ihm zu gefallen ſchienen, ſo erwiederte er doch:„Dieſe Perlen verpeſten nur das Herz des Menſchen, naͤhren ſeine Eitelkeit und ſeinen Stolz; es iſt beſſer, den Werth derſelben zur Erleichterung der Laſten des Volkes zu verwenden.“
Am Neujahrs⸗Tage 1294 wurde Hupilai⸗han krank, und nach 4 Tagen endete er ſein hoͤchſt ruhm⸗ volles Leben, wovon er als großer Chan 36 Jahre regiert hatte. Sein Reich umfaßte China, die chi⸗ neſiſche Tartarei, Tibet, Tungking, Cochinchina, mehre andere Koͤnigreiche im weſtlichen und mittaͤglichen China. Die Laͤnder Leaotong und Korea im Nor⸗ den zahlten ihm Tribut, wie alle mongoliſche Fuͤr⸗ ſten, welche als Vaſallen in Perſien, Turkeſtan, in der kleinen und großen Tartarei vom Nieper bis an die Meerenge von Arian, und von den beiden Indien bis an das Eismeer regierten, und ihm als Kaiſer der Mongolen huldigten. Er war einer der groͤßten Fuͤrſten, welcher zugleich an Gluͤck alle uͤbertraf. Er hatte die Geiſteskraft, alle ſeine Staatsdiener auszuforſchen und zu leiten. Er fuͤhrte die Waffen in die entfernteſten Laͤnder, ſein Name


