Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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war ſo gefuͤrchtet, daß mehre Voͤlker blos deßwegen ſich unterwarfen. Er pflegte die Wiſſenſchaften, ſchuͤtzte die Gelehrten, und belohnte ihre guten Rath⸗ ſchlaͤge. Er ſtellte keine Chineſen zu Miniſtern an, ſondern uͤbertrug dieſe Aemter Fremden, welche er mit Vorſicht zu waͤhlen wußte; nur in der Wahl ſeiner Finanz⸗Maͤnner, welche Blutſauger des Vol⸗ kes ohne ſein Wiſſen waren, war er ungluͤcklich. Er liebte redlich ſeiu Volk; war dieſes nicht immer un⸗ ter ſeiner Regierung gluͤcklich, ſo hatte man ihm den Grund davon verheimlicht.

Er hatte keine oͤffentlichen Spione, welche alle Ereigniſſe beobachten, und dem Kaiſer unter einer andern Geſtalt hinterbringen durften. Er geſtattete jed m Unterthan freien Zutritt, und hob ſchnell deſ⸗ ſen Beſchwerden; er beklagte ſich oft, daß man ihm die wahren Beduͤrfniſſe des Volkes nicht bald genug bekannt machte. Er war ſehr maͤßig in Allem, ſchaͤmte ſich der Barbarei ſeiner Mongolen, und lobte die Sitten der Chineſen, aus deren Werken er die Kunſt zu regieren gelernt hatte. Er vernachlaͤßigte nichts, was zum Glanze ſeines Reiches, zum Gluͤcke ſeines Volkes, und zur Unſterblichkeit ſeines Namens bei⸗ tragen konnte. Er ließ uͤberall zur Verbindung der Fluͤſſe fuͤr den leichtern Transport der Handelswaa⸗ ren Kanaͤle anlegen. Er ſtiftete gelehrte Schulen und Akademien; er befoͤrderte die Aſtronomie, Ma⸗ thematik und Ackerbaukunde; er ließ Buͤcher aus

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