Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Im September 1289 erhielt er die Nachricht vom Tode des Chans, und dem Wunſche der Mongolen, daß er den Thron beſetzen moͤge. Da er auf deſſen Befehl gegen das mittaͤgliche China den Krieg eroͤff⸗ net hatte, ſo rechnete er die Eroberung deſſelben zur erſten Pflicht. Er zog ſchnell mit ſeiner ganzen Ar⸗ mee der Mongolen uͤber den Strom Kiang, und er⸗ oberte die Stadt Utchang, die Hauptſtadt der Pro⸗ vinz Hukuang.

Im Maͤrz 1260 beſtieg er den Thron der Mon⸗ golen; er ertheilte ſogleich eine allgemeine Verge⸗ bung Allen, welche ſich nicht ſchnell an ihn anſchlieſ⸗ ſen wollten, und fuͤhrte im Militaͤr eine regelmaͤßi⸗ gere Verfaſſung ein. Er zog Gelehrte und Weiſe an ſeinen Haf, um ſich ſelbſt durch ihren Umgang zu unterrichten, und ſetzte die vielen 1000 Gelehrten, welche die Mongolen, waͤhrend des Krieges mit den Chineſen, gefangen und als Sklaven verkauft hatten, in Freibeit. Dem jungen Koͤnig von Koreg, deſſen Vater aus Furcht vor Mengko ſein Land verlaſſen hatte, gab er daſſelbe zuruͤck. Gleich nach ſeiner Thron⸗Beſteigung hatte er dem Chan Lit⸗ ſong in China Friedens⸗Antraͤge gemacht; da dieſe nicht angenommen wurden, ſo erklaͤrte er 1261 von neuem den Krieg, welchen er gluͤcklich beendigte. Im Maͤrz 1263 errichtete er einen großen Zeremonien⸗ Saal zum Andenken ſeiner Voraͤltern mit eben ſo vielen Neben⸗Zimmern, als Printzen exiſtirten. 1266