Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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107 ling der Chineſen geworden iſt. Er war ein ſchoͤner Mann von mittlerer Groͤße, ſtark und wohl gebil⸗ det, und alle Glieder im richtigen Ebenmaße zu ein⸗ ander. Er hatte eine ſchoͤne, roth und weiß gemiſchte Geſichtsfarbe, eine gut geſtaltete Naſe, und ſchoͤne ſchwarze Augen..2. Im Juni 1253 uͤbergab Menko⸗han ſeinem

Bruder Hiulieu eine große Armee, mit welcher er nach Bagdad im Weſten gegen den Kalifen ziehen ſollte. Der General Uleang⸗hotai ſollte bei dieſer Expedition ſeyn; Hupilai, welcher ſich eben zum Marſche in das Koͤnigreich Tali anſchickte, durfte bei ſeiner Armee bleiben. Gleichzeitig wurden mehre Generaͤle zur Eroberung der Koͤnigreiche Indien und Cachemire abgeſehickt. Tali, die Hauptſtadt der Provinz Nuͤn⸗nan, welche damals mehre un⸗ abhaͤngige Koͤnigreiche bildete, wurde von Hupilai eingenommen, und nach dem Rathe ſeines Lehrers ſogar begnadigt, obgleich ſie ſeine Abgeordneten um⸗ gebracht hatte. Durch ſolche Beweiſe von milder Geſinnung machte er ſich den Chineſen ſo beliebt, daß ſein Bruder Chan Mengko 1286 von neidiſchen Hoͤßingen zur Eiferſucht gereitzt, ihm die Statthal⸗ terſchaft abnahm, und ſeinem wilden Miniſter Alan⸗ tar uͤbergab. Aber kaum war Hupilai an den Hof gekommen, ſo wurde er dem Chan wieder ſo be⸗ ltebt, daß er 1257 ſchon in ſein Amt eingeſetzt werden mußte.