Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſich zu Ueberſetzung der Fluͤſſe bediente. Der Fuͤrn

Baatu hatte 16 Weiber, und jedes ein großes und, mehre kleine Haͤuſer mit 200 Wagen zur Verwahrung des Hausrathes. In jedem Hauſe hingen 3 Bilder aus Filz, wovon das oberſte den Schutzgeiſt vor⸗ ſtellte. Die Tartaren aßen das Fleiſch der Thiere ohne Unterſchied, ob ſie getoͤdtet wurden, oder durch Krankheit ſtarben; ein Theil deſſelben wurde getrock⸗ net. Sie fertigten mehr Wuͤrſte mit den Gedaͤrmen der Pferde, als denen der Schweine. Ihr gewoͤhnlichſtes Getraͤnk war gegohrne Pferdsmilch in ledernen Saͤcken, und eine Vermiſchung gekochten Reißes und Hirſes mit Honig. Die Kuhmilch wurde theils eingekocht, und in Widderhaͤuten fuͤr den Winter aufbewahrt, theils in Butter umgeſchaffen. Ihre Luſtbarkeiten wurden durch Muſik, Tanz und Getraͤnk unterhalten. Da die Weiber gekauft werden, ſo veralterten alle Jungfrauen, welche von den Aeltern nicht bald ver⸗ kauft wurden. Ein Mann konnte zwei Schweſtern zugleich, und alle Weiber ſeines Vaters heirathen,

bis auf ſeine Mutter; auch war die Verehelichung

mit Schweſtern im erſten und zweiten Grade der Bluts⸗Verwandtſchaft muͤtterlicher Seite verboten. Der Heiraths⸗Vertrag wurde nur mit dem Vater abgeſchloſſen, die Tochter mußte ſich in deſſen Willen fuͤgen. Die Maͤnner beſchaͤftigten ſich mit Verferti⸗ gung der Bogen und Pfeile, Steigbuͤgel, Zaͤume, Saͤttel, Haͤuſer und Wagen, mit der Fuͤtterung und Ites B. China. I. 1. 7