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welche an den Hof des tartariſchen Chans Mengko gekommen waren, die Vorliebe deſſelben fuͤr das Chri⸗ ſtenthum melden, welcher durch eine Geſandtſchaft eines ſolchen Fuͤrſten leicht bewogen werden koͤnnte, wirklich Chriſt zu werden. Sie ließen ſogar durch Geſandte eines kleinen tartariſchen Fuͤrſten, welcher an der Graͤnze Perſten's wohnte, die falſche Verſi⸗ cherung ertheilen, daß ihr Herrſcher ſich dem Chri⸗ ſtenthume angeſchloſſen habe. Dieſe Geſandten und die Briefe der Geiſtlichen wirkten auf deu heil. Lud⸗ wig ſo ſehr, daß er ſich taͤuſchen ließ, und ſchnell 3 geiſtliche Jakobiner, 2 Sekretaͤre, 3 Kammerherren und den Kaouziner Guilelm v. Rubruk ſendete. Dieſer verband ſich mit einem Dolmetſcher, ver⸗ ließ am 1. Mai 1253 Konkautinopel, fuhr uͤber das euriniſche Meer, landete bei Soldaja 21. Mai, be⸗ trat 1. Juni die große Tartarei, zog durch die Ebe⸗ nen von Gazaria und Kapchak, uͤber die Fluͤſſe Ta⸗ nais und Wolga, wo er an den Hoͤfen der Fuͤrſten Sartak und Batu gut aufgenommen, und zur weitern Reiſe befoͤrdert wurde. Unter ſehr vielen Beſchwerden, großem Mangel an Lebens⸗Mitteln und allen Bequemlichkeiten durch die große Tartarei kam er nach 6 Monaten erſt, ungeachtet er durch kaiſerliche Boten zu Pferd begleitet war, in die heid⸗ niſche Handelsſtadt Kajlak, dann nach Karakarum, Tangut, Sibet, Langa, Solanga, und endlich an den Hof des großen Chan Mengko, wo er 27. De⸗
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