Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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breitung des Chriſtenthumes erhob, war der Kapu⸗ ziner Guilelm von Rubruck*). Iſt gleichwohl ſein Bericht ein Gewebe von Laͤcherlichkeiten und Er⸗ dichtungen, ſo verdient doch ein Theil deſſelben hier Erwaͤhnung. Als naͤmlich der heil. Ludwig, Koͤnig von Frankreich, 1263 zu Nikaſia auf der Inſel Cy⸗ pern den guͤnſtigen Augenblick zur Fahrt nach Syrien erwartete, ließen ihm mehre Chriſten aus Armenien, neſtorianiſche Prieſter und geiſtliche Miſſionaͤre,

*) Die zu Cambridge No. 22 befindliche Handſchrift betitelt ſich: Itinerarium Fr. Guilelmi de Rub- rock de ordine Fr. Minorum a, 1253 ad par- tes Orientales.—. In andern Bibliotheken heißt ſie: Fr. Willelmi de Rubruc, a s. Ludovico ad Tartaros missi, ad eundem Ludovicum de Tartaris relatio, ubi a. 1253. floruisse dici- tur.— Zu Leyden befand ſich eine Hand⸗ ſchrift Nr. 10. faſt eben ſo betitelt.— Dieſe Reiſe wurde von Joh. Piſeus in das Engli⸗ ſche uͤberſetzt, und oft gedruckt.— Eine hollaͤn⸗ diſche Ueberſetzung erſchien zu Leyden bei Pet. Vander, 1106. 8.— Die Franzoͤſiſche heißt: Relation du voyage fait l'an 1255 en Tartarie bar Fr. G. de. Rubruquis et un autre voyage Pan Fr. Jean de Plancarpin, Frère Ascelin, brères Mineurs l'an 1240, envoyès par Inno- cent IV. et Saint Louis, roi de France, en Tartarie. Paris G. Josse, 1634. 8. In jeder dieſer Sprachen finden ſich auch Auszuͤge, wie in der teutſchen Ueberſetzung der franzöſtſchen Sammlung von Prevoſt. Leipzig bei Arkſtee. 1750. 4. Band VII. S. 370— 422.