Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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welche England, Schottland und Irland, nach den auf den Bibliotheken von Orford und Cambridge be⸗ ſindlichen Denkmaͤlern, am meiſten ſich auszeichneten, bekannt und mit einander vereinigt werden konn⸗ ten; deſto mehr Nachſicht verdient die Unvollkommen⸗ heit der allgemeinen Erdbeſchreibungen des Englaͤn⸗ ders Gervas, des Dominikaners Vincenz von Beauvais, und des Profeſſors Noger Bacon zu Orford im dreizehnten Jahrhunderte; da letzterer ſeiner umfaſſenden Kenntniſſe wegen ſogar der Zau⸗ berkunſt verdaͤchtig, und eingekerkert worden war. Erſt Franz Berlinghieri aus Floreuz verwebte die Meinungen des Ptolemaͤus ſo vortheilhaft mit den ſeinigen, daß er eine brauchbarere allgemeine Erdbeſchreibung, obgleich nur in italieniſchen Verſen, abfaſſen konnte. Die allgemeinen Weltkarten und Erdkugeln, welche ſeit dem eilften Jahrhunderte in manchen Domſchulen und Klöſtern verfertigt wur⸗ den, waren ſo voll von Irrthuͤmern, daß ſie der Nach⸗ welt zu keinem Gebrauche dienen koͤnnten, wenn ſie derſelben waͤren aufbewahrt worden. Selbſt die beruͤhmt gewordene Weltkarte des Venezianers Andreas Bianchi von 1436 iſt nicht frei von großen Maͤngeln und Fehlern. Erſt Gracioſus Benincaſa aus Ancona verfaßte 1474 eine mit den Graden der Breite verſehene Weltkarte in ſechs Blaͤttern, und welche beſondere Verdienſte der Rit⸗ ter Martin von Behaim aus Nuͤrnberg vor und