Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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14 Mongolen vereitelts, und der Handel der Eurvpaͤer mit Indien uͤber das arabiſche Meer durch die Niu⸗ biten und Mamelucken unterbrochen wurde, knuͤpf⸗ ten ſie durch Karavanen uͤber das ſchwarze Meer neue Handels⸗Verbindungen mit Sina und Hindoſtan an. Je kraͤftiger die Mongolen nach Europa vorruͤckten, und Ungarn, Schleſien und Polen erſchuͤtterten, deſto thaͤtiger war der roͤmiſche Hof, die Karavanen der Europaͤer jenſeits des ſchwarzen und kaſpiſchen Mee⸗

res durch kenntnißreiche Glaubens⸗Prediger zu un⸗

terſtuͤtzen, deren Berichte ein fortseſetztes Bild von Aſien lieferten, ohne welches wir bis auf die neuere Zeit in voller Unwiſſenheit uͤber jenen Welttheil ge⸗ blieben waͤren. Auch nachdem der Miſſionsgeiſt er⸗ ſtickt war, wurde der Karavanen⸗Handel der Ge⸗ nueſer und Venezianer durch Abgeordnete europaͤiſcher Maͤchte an aſiatiſche noch einige Jahrhunderte unter⸗ halten und geſichert, wodurch auch die fortdauernde Erdkunde gewann. Waͤhrend dieſer langen Zeit blieb Afrika faſt ganz unbeachtet. Erſt im Anfange des fuͤnfzehnten Jahrhunderts wagten die Portugieſen, auf den ſichern Leitſtern der Magnet⸗Nadel vertrauend, ſich der Inſel Madera zu naͤhern, und das Vorge⸗ birge der guten Hoffnung zu umſegeln; wodurch auch das Abfaſſen von Seekarten allgemeiner und nothwen⸗ diger wurde.

Je langſamer unter ſolchen Umſtaͤnden die ein⸗

zelnen Orts⸗ oder Laͤnder⸗Beſchreibungen, durch