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ven an große Reiſen gewoͤhnt hatte, wurden auch die Beſchreibungen der neuen Laͤnder und Kuͤſten, wovon Arrian ein Bruchſtuͤck Nearch's lieferte, zu den angenehmſten Beſchaͤftigungen vieler Gelehrten gezaͤhlt, und Geographie in Verbindung mit Aſtro⸗ nomie wiſſenſchaftlich auf oͤffentlichen Schulen ge⸗ lehrt. So wurde es dem kuͤhnen Erde⸗Meſſer Era⸗ thoſtenes von Cyrene moͤglich, in ſeinem Werke hiſtoriſche und mathematiſche Geographie mit Kritik zu vereinigen; ſie wurde mit Aſtronomie durch Hip⸗ varch von Nizaea verbunden. Die alexandriniſche Schule hat das Verdienſt, die Breite der Oerter beſtimmt zu haben. Strabo, von Amaſea in Kap⸗ padocien, reiſte zur Zeit der Geburt Chriſti durch Aegypten, Aſien, Griechenland und Italien; waͤre er in der Mathematik mehr unterrichtet geweſen, ſo wuͤrden ſeine phyſikaliſchen und hiſtoriſchen Kennt⸗ niſſe noch beſſer angewendet worden ſeyn, als in ſeinem geographiſchen Werke geſchehen iſt. Fuͤr die Naturgeſchichte der ſuͤdaſiatiſchen Laͤnder verewigte ſich Agatharchides 105 Jahre vor Chriſtus. Nach deſſen Geburt erwarben ſich entſchiedene Verdienſte Dionys Periegetes aus Charax, welcher eine Entdeckungs⸗ Reiſe in den Orient machte, Arrian, Iſidor, Charazenus, und Pauſanias. Alle dieſe uͤbertraf der CyriersMarinus an umfaſſen⸗ der Beſchreibung der Erde, worin er auch die Laͤnge der Oerter zur Breite fuͤgte. Seine Vorarbeit weckte


