Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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len; ſo wenden wir unſere Aufmerkſamkeit zuerſt auf dieſe, die Griechen und Roͤmer.

Sobald die tauſendjaͤhrigen Geheimniſſe der Prie⸗ ſter⸗Kaſte in das große Publikum ſich zu verbreiten begannen, wurde die Buchſtaben⸗Schreibfertigkeit ge⸗ meiner, deren erſte Produkte der Medizin, Aſtro⸗ nomie, Mathematik und Geſchichte gehoͤrten. Durch Reiſen wurde die Pflege der nautiſchen Aſtronomie, der mathematiſchen und hiſtoriſchen Geographie und der Natur⸗Geſchichte zum Beduͤrfniſſe. Beide wur⸗ den von den Griechen aus mechaniſch zuſammen ge⸗ reihten Bruchſtuͤcken in Syſteme gebracht, zu Athen und Alexandrien ausgebildet, und in proſaiſchen Schrif⸗ ten verbreitet. Man ſchreibt dem Anaximan⸗ der von Milet, welcher 810 Jahre vor Chriſtus lebte, die Zeichnung der erſten Himmelskugel und Laudkarte zu, welche ſein Landsmann Hecataͤus verbeſſerte. Obgleich Hexodot vielfache geographi⸗ ſche Kenntniſſe in ſeinen Geſchichtbuͤchern an den Tag legte; ſo bewies er doch noch eine große Armuth an aſtronomiſchen und mathematiſchen. Die Entdeckungs⸗ Reiſen Hanno's und Scylax befoͤ3rderten zwar die hiſtoriſche Erdkunde, doch iſt nur Pytheas von Marſeille, welcher 280 Jahre vor Chriſtus lebte, der Leitſtern ſpaͤterer Geographen geweſen. Denn er zeigte in ſeinem Periodus der Erde zuerſt, wie aſtro⸗ nomiſche Kenntniſſe fuͤr deren Beſchreibung benutzt werden konnten. Sobald Alexander ſeine Trup⸗