Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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welche mit den fluͤchtenden Trojanern auch die phry⸗ giſche Bildung und Gottes⸗Verehrung einfuͤhrte. Aus Erkenntlichkeit brachten auch die Roͤmer nach dem zweiten puniſchen Kriege die ſteinerne Bildſaͤule der Goͤttin Rhea oder Kybele von Phrygien nach Rom, und ſtellten ſogar geborne Phrygier als Prieſter der⸗ ſelben an.

So gewiß die Ch ineſen ſchon lange! vor ihrer Verbindung mit Auslaͤndern ſeit Jahrtauſenden ver⸗ ſchiedene mechaniſche Fertigkeiten beſaßen; ſo haben ſie doch hoͤchſt wahrſcheinlich erſt nach dem Zuge Ale⸗ randers des Großen einige wiſſenſchaftliche Kennt⸗ niſſe erworben, von welchen die aſtrologiſchen vor⸗ zuͤglich gepflogen wurden. Doch blieben ſie auf der ererbten Kultur ſtehen, weil ſie ſich ſchon fuͤr das vollkommenſte Volk hielten, und Reiſen in andere Laͤuder zur Steigerung ihrer Bildung aus Gruͤnden ihrer Religion und deſpotiſchen Verfaſſung verab⸗ ſcheuten..

Die Seythen blieben nach ihrer Wanderung vom Kaukaſus herab ein Nomaden⸗Volk, bis ſie nach dem trojaniſchen Kriege mit Griechen in Ver⸗ bindungen des Tauſchhandels traten, und von den⸗ ſelben Kultur erborgten. Auch die Celten, oder Gallier und Belgier, moͤgen ihre erſte wiſſenſchaft⸗ liche Bildung griechiſchen Wanderern zu danken ha⸗ ben. Da wir von allen uͤbrigen Erdbewohnern viel ſpaͤtere Nachrichten haben, als von den Orienta⸗

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