nomiſche und mathematiſche Kenntniſſe ſich angeeignet hatten, welche ihre aͤlteſten Bramahnen und Sama⸗ naer vorzuͤglich auf Reiſen zu erweitern, und durch Tradition zu verbreiten geſucht haben. 6 Waͤhrend die Phoͤnizier ſchon den ausgebreitetſten Handel in entfernte Gegenden fuͤhrten, waren die Griechen noch im roheſten Naturzuſtande; ſie irrten auf dem umliegenden Lande ohne Obdach und Kleidung herum. Erſt nachdem die Pelasger(Maͤn⸗ ner von der See, deren Voraͤltern am Pontus wohn⸗ ten) 1794 vor Chriſti Geburt aus den joniſchen In⸗ ſeln nach Griechenland gewandert, auch andere Voͤl⸗ ker⸗Staͤmme aus Phoͤnizien, Aegypten und Klein⸗ Aſien dahin gekommen waren, und ſich daſelbſt ſo feſtgeſetzt batten, daß ſie den Griechen die Nachahmung ihrer Sitten und Gebraͤuche, durch ihre kenntnißreichen und klugen Anfuͤhrer, zur Pflicht machen konnten; ſingen die Griechen an, ſich aus dem wildeſten Zu⸗ ſtande in jenen der Kultur der Fremdlinge zu er⸗ heben. Wie die Kabiren, welche unter Kadmus aus Phoͤnizien einwanderten, auf die Griechen ein⸗ wirkten; ſo aͤußerten auch die Kureten, welche unter
des Prometheus Sohne, Deukalion, 1537— 25
vor Chriſtus aus dem Norden herab zogen, auf die Griechen den wohlthaͤtigſten Einfluß.
Die itgliſchen Voͤlker ſchoͤpfen Nachrichten von ihrem Urſtande aus der Einwanderung der Tyrr⸗ hener und Arkadier, und aus der Fahrt des Aeneas,
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