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begraben iſt, wie neben derſelben ſeine Kinder und die Soͤhne einiger Baßen. Die innere Moſchee iſt ganz mit Blumen auf rothem Grunde ausgemalt. Wir hatten uͤberall freien Zutritt; der Scheik ließ außer der Moſchee einen Teppich ausbreiten, und einige Erfriſchungen bringen. Jenſeits dieſer Moſchee iſt auf ei⸗ nem Huͤgel eine 3 Fuß dicke Mauer, auf welcher der Scheik bei dem Anfange eines Krieges, bei nicht hoffnungsvollem Austreten des Niles, und bei ande⸗ ren außerordentlichen Gelegenheiten waͤhrend des Volksauszuges zu beten pflegt.
Unter den Huͤgeln gegen Nord ſind die Begraͤb⸗ niſſe, welche man Keick⸗Bey nennt. Daſelbſt ſind viele pruͤchtige Graͤber mit Kuppeln bedeckt, und ver⸗ ſchiedene große Moſcheen uͤber die Grabſtaͤtten großer Maͤnner errichtet. In einigen liegen Verwandte Ma⸗ homed’s. Dieſe Graͤber werden ſo heilig gehalten, daß kein Chriſt ſie beſuchen darf. Ueber dieſen Gruä⸗ bern und den Quartieren der Azaaber liegt die Pro⸗ vinz Adalig, worin ein einziges Zollhaus fuͤr die oͤffentliche Prozeſſion des Bey iſt. Auch muß ein Bey mit einer Garde monatlich dieſen Landes⸗Bezirk, wie ein anderer Alt⸗ Kairo und deſſen Umgebung bewachen.
MNanche Baͤder Kairos ſind ſehr ſchoͤn und ſtark beſucht, weil man ſich eben ſowohl zum Vergnuͤ⸗ gen, als zur religioͤſen Reinigung einfindet. Beſon⸗ ders verweilen die Frauenzimmer woͤchentlich 1— 2 mal


