Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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daſelbſt; ſte bedienen ſich des Bades gerne, damit ſie aus ihrer ſchaͤndlichen Gefangenſchaft kommen. Man⸗ che Baͤder ſind bloß Frauenzimmern zugaͤnglich, auch wird ihnen in anderen Baͤdern eine beſondere Zeit be⸗ ſtimmt. Die vornehmen Frauenzimmer muͤſſen leider auf dieſe Gelegenheit zum Ausgehen verzichten, indem ſie ihre Baͤder in ihren Wohnungen haben. Die Herbergen, Okelos, zu Kairo, ſind ge⸗ vinge Gebaͤude zum einen Hofraume, welche gewoͤhn⸗ lich Kaufleuten einer beſondern Landsmannſchaft fuͤr ihre Waaren zugleich bewilligt werden. So haben die Nubiſchen ein ſolches Haus fuͤr ihre Waaren und ſchwarzen Selaven. Die Fremden erhalten aber um geringen Preis nichts als Zimmer; alle anderen Be⸗ duͤrfniſſe muß man ſelbſt zu befriedigen⸗ ſuchen. Die vornehmen Leute haben in den beſten Haͤu⸗ ſern zu Kauro einen Saal zum allgemeinen Gebrau⸗ sche, und ein Stnatszimmer. Haben ſie 4 Weiber, ſo iſt jedes mit einem Saale und einigen dazu gehoͤrigen Gemaͤchern verſehen, welche mit dem uͤbrigen Hauſe keine Verbindung haben. Sie haben zwar eine ge⸗ meine Thuͤre fuͤr die Knechte, allein dieſe wird ſtets verſchloſſen gehalten, und fuͤr die beſondere Thuͤre hat der Herr allein den Schluͤſſel. Auch iſt in jeder Abtheilung eine Trommel nach Art der Nonnen, und Karthaͤuſer⸗Kloͤſter angebracht, durch welche man abnehmen und geben kann, ohne geſehen zu werden. Im Hauſe des Osman Bey iſt ein ſchoͤner Saal